Trainingstherapeutische Rehabilitationsnachsorge


T-RENA ist ein zielgerichtetes trainingstherapeutisches Nachsorgeprogramm, das die individuelle Trainingssituation des Versicherten bzw. Postrehabilitanden berücksichtigt und nach Trainingsplan an Geräten erfolgt. T-RENA wird als Nachsorge-Leistung nach medizinischer Rehabilitation nach § 15 SGB VI verordnet, bei Beeinträchtigung oder Funktionseinschränkung am Haltungs- und Bewegungsapparat. Der eigenständige Antrag durch Versicherte muss innerhalb von vier Wochen nach Beendigung der Rehabilitation erfolgen.

T-RENA dient zur Steigerung der körperlichen Leistungs- und Belastungsfähigkeit von Patienten, in Wohnortnähe, durch ein gerätegestütztes Training nach der Rehabilitation. Außerdem werden die Entwicklung eines adäquaten Umgangs mit einer Erkrankung sowie Verhaltens- und Erlebensänderungenberücksichtigt. Möglich ist das Nachsorgeprogramm durch Muskelaufbautraining, medizinische Trainingstherapie oder Krafttraining an medizinischen Geräten.

Die Regelbehandlungszeit beträgt 60 Minuten, die Durchführungsform erfolgt im Gruppentraining mit bis zu 12 Patienten.

Anforderungen

Personal 1 Physiotherapeut (KGG); 1 Physiotherapeut (MTT)
Gerätemindestausstattung 2 Seilzüge, unabhängig voneinander (Abstand 1 Meter, auch als Standversion möglich); Funktionsstemme; Vertikal-Zug; Winkeltisch oder Hinterer Rumpfheber; Trainingsbank; mindestens 6 Geräte (je zwei für obere und untere Extremitäten sowie Rumpf); Matten, Hanteln, Therabänder, Hocker, Keilkissen und Lagerungshilfen; Kardiogerät (möglichst mit Herzfrequenzmessung)
Platzbedarf KGG-Ausstattung plus 6 qm für jedes weitere Gerät; zusätzlich erforderlicher Sicherheitsabstand von 1 Meter zwischen den Geräten; Geräte zertifiziert nach MPG (ab Mai 2021 zertifiziert nach MDR)

Mögliche Geräteausstattung

compass MTT

Medizinische Trainingstherapie, Zugapparate und Trainingsbänke

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